| Eisstock-Schießen in der Breiten Straße |
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Als neue Attraktion für die „Weihnachtsmeile“ wird in der Breiten Straße ab Sonnabend Eisstock-Schießen angeboten. Itzehoe – Die Stadt bekommt wieder eine „Eisbahn“. Um den Prinzeßhofpark muss diesmal allerdings niemand fürchten: Die Fläche rückt mitten in die Stadt. Eine 15 mal 1,40 Meter große Bahn lädt ab Sonnabend zum Eisstock-Schießen ein. „Eine kleine zusätzliche Attraktion“ habe das Stadtmanagement damit nach Itzehoe geholt, sagt Stadtmanager Wolfgang Helms und enttarnt das Gesagte gleich selbst als Tiefstapelei: „Eine solche Bahn ist meines Wissens in Norddeutschland einmalig.“ Zwar werde auf den „richtigen Eisflächen“ zum Beispiel in Heide auch Eisstock-Schießen angeboten. Doch die spezielle Matte, die in Itzehoe ausgelegt wird, ermöglicht den Winterspaß völlig unabhängig von Eis und Wetter. Die Matte, die laut Helms Profi-Bedingungen erfüllt, gehört dem Stadtmanagement – und ist damit „sehr flexibel einsetzbar“. Nicht nur beim Weihnachtsmarkt, sondern zum Beispiel auch beim Kindertag. Die Idee sei schon länger im Hinterkopf gewesen, sagt Helms. Akut wurde der Plan, als nach der Absage eines Standes Platz in der Breiten Straße zur Verfügung stand. Und natürlich sei auch überlegt worden, „was wir machen können, weil das Karussell weg ist“. Die Bahn werde die Attraktivität der „Weihnachtsmeile“ steigern, ist sich Helms sicher. „Es ist eine Bereicherung.“ Und sie biete Spaß für alle: „Das ist für Kinder genauso geeignet wie für Erwachsene oder Firmen. Es ist eine sehr gesellige Sache.“ Mit der bisherigen Resonanz auf die „Weihnachtsmeile“ ist der Stadtmanager zufrieden. „Es gibt ein, zwei Leute, die gemurrt haben – aber ansonsten hätte der Auftakt nicht besser sein können.“ Er hebt besonders das Programm auf der „Weihnachtsbühne“ heraus. „Das ist super. Ich habe mir sagen lassen, dass es sogar noch besser ist als im Vorjahr.“ Die Bühne sei ein Alleinstellungsmerkmal für die Stadt. Von einer Konkurrenz durch den Markt auf dem La Couronne-Platz spürt Helms nichts. Im Gegenteil: „Ich finde es gut. Der Platz hat es verdient – es wäre schade, wenn da gar nichts stehen würde.“ Ein Nachteil für die „Weihnachtsmeile“ sei das nicht. „Die haben ihr Konzept, wir haben unseres.“ Und darauf setze das Eisstock-Schießen nun „das Sahnehäubchen“. KATRIN GÖTZ Die Eisstock-Fläche soll während der Marktzeiten geöffnet sein, die Stöcke gibt es am Stand von Horst Hinrichsen. Die genauen Regularien werden noch bekannt gegeben. (Norddeutsche Rundschau, 27. November 2007)
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