| Entspannt genießen im „Weingärtchen" |
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Arbeitsgruppe plant Neuerung mit hochwertigem Angebot beim Weinfest am 29. Mai. Erlös kommt dem Kindertag zugute Itzehoe - Es ist die größte Party des Jahres: das Weinfest. Längst aber gibt es dort neben dem Rebensaft auch Bier, Cocktails und Sekt. Warum? Weil es sein muss: „Die Kunden sind selbstbewusster geworden", sagt Martin Ott, Vorsitzender des Vereins „Wir für Itzehoe". Weiterhin werden sie all das bekommen - aber auch noch mehr. Für das Weinfest am Sonnabend, 29. Mai, organisiert die Weinfest-Arbeitsgruppe des Vereins erstmals ein „Itzehoer Weingärtchen". Aufgebaut wird es in der Kirchenstraße vor dem „Alten Katasteramt".
„Jede Menge Herzblut" sei bei vielen Vorbereitungstreffen in das Projekt „Weingärtchen" geflossen, so Ott. Auch anderes floss, schließlich mussten die Weine gekostet werden, für die Wolfgang Kuhn zuständig ist. Ziel sei, sich abzuheben von den einfachen Weinen, die sonst zum großen Teil ausgeschenkt würden, sagte der „Weinco"-Inhaber. Die Getränke hätten regionalen Charakter, sei es die Scheurebe aus Rheinhessen, der Rosé vom Kaiserstuhl oder die Rotweine aus Süditalien und Spanien. Der Weißwein, trocken bis mild, werde gekühlt serviert. Die Weine passen nach Kuhns Worten bestens zu den kulinarischen Spezialitäten: Scampispieße aus dem „Bankers", Flammkuchen aus der Bäckerei Frähmcke, Käse vom „Meierhof Möllgaard" und Tapas sowie Kaffeespezialitäten aus dem „Chili Eventhouse". Kuhn liefert die guten Tropfen zu „außerordentlich guten Konditionen", dennoch gibt es einen Wermutstropfen: Die Füllung kostet 50 Cent mehr als anderswo auf dem Weinfest. Zwei gesponserte Holzpavillons, die jetzt dem Verein gehören, stehen zur Verfügung. Für die „liebevolle, einfallsreiche Dekoration" (Ott) ist federführend Manuela Zeunert zuständig, hinzu kommt ein Beleuchtungskonzept. Für die passende Musik zur entspannten Atmosphäre sorgt ein Discjockey. Angestrebt ist ein „Ruhepol für Leute, die wegen des Weins kommen", erklärte Tobias Rückerl. So finde jeder auf dem Weinfest einen Bereich, der ihm gefalle. „Es ist ein echtes kleines Gemeinschaftsprojekt", sagte Ott. „Wir sind gespannt, wie es angenommen wird." Und es solle möglichst weiter wachsen: „Dann kann aus dem Weingärtchen mal ein richtiger Weingarten werden." Lars Peter Ehrich (Norddeutsche Rundschau, 22. Mai 2010)
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