| Friedliches Weinfest beendet Festwoche |
|
Feucht-fröhlich und friedlich feierten Tausende beim Weinfest in Itzehoe. Wird das Itzehoer Weinfest nun seit 30, 32 oder sogar 35 Jahren gefeiert? Das wisse niemand ganz genau, meinte Martin Ott vom Stadtmarketing-Verein. "Wir für Itzehoe" bei der Eröffnung auf der Treppe vor dem Historischen Rathaus. "Es wäre Zeit, das mal zu klären." Bei einem ist sich Ott jedoch sicher: Das Weinfest sei Beweis für die Funktionsfähigkeit der Gemeinschaft. "Viele ehemalige Itzehoer nehmen das Fest zum Anlass, zurück in ihre Heimat zu kommen", sagte er.
Und zur Itzehoer Familie gehören auch die Gäste aus der Partnerstadt La Couronne. Traditionell hatte vor dem Historischen Rathaus eine französische Delegation ihren Stand aufgebaut und genoss die fröhliche Stimmung. Für Unterhaltung sorgten dort die "Störschipper" mit ihren Seemannsliedern. Für jeden Musikgeschmack war gesorgt. Auf dem Berliner Platz spielten die "Nashville Tops", "Rhythm 56" und "Dave Harley and The T-Birds" Oldies. "Super", lautete das Urteil von Gitta Böge aus Kellinghusen, "man hat das Gefühl, Elvis steht auf der Bühne."
Im Rathausinnenhof spielten die "Itz' Rock"-Bands - und statt Wein wurden jugendfreundliche alkoholfreie Cocktails ausgeschenkt. Stadtmanager Wolfgang Helms war zufrieden mit dem Ausklang der Itzehoer Woche: "Es war eine rundum fantastische Veranstaltung." Auch die Polizei hatte keinen Grund zur Klage: "Das Weinfest hat bei uns keine nennenswerten Erinnerungen hinterlassen", hieß es gestern auf der Wache. "Es war relativ ruhig und friedlich." ANDREAS RADAJKIN (Norddeutsche Rundschau, 15. Juni 2009)
|
Das Weinfest sei zwar nicht so bekannt wie das Münchener Oktoberfest - "aber unser Fest ist etwas ganz Besonderes", betonte auch Bürgervorsteher Heinz Köhnke. "Das ist wie eine große Familienfeier."