Startseite Presse Attraktive Stadt – wo sind die Ideen?
Attraktive Stadt – wo sind die Ideen?
„Wir für Itzehoe" sucht weiter Vorschläge / 5000 Euro stehen bereit

Itzehoe/lpe - „Fragt nicht, was eure Stadt für euch tun kann - fragt, was ihr für eure Stadt tun könnt." Frei nach John F. Kennedy sucht der Verein „Wir für Itzehoe" gute und originelle Ideen für eine attraktivere Stadt. Die Umsetzung der besten soll mit 5000 Euro gefördert werden. Noch bis 1. März werden Vorschläge für Projekte aller Art gesammelt - und aus Sicht von Martin Ott, Vorsitzender bei „Wir für Itzehoe", haben die Itzehoer ihr kreatives Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Attraktivität der Stadt zu steigern, Missstände zu beseitigen, Alleinstellungsmerkmale zu schaffen, das Image von Stadt und Region zu verbessern und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Möglichst viele dieser Punkte sollen berücksichtigt werden, sei es von Schulklassen, Gruppen, Vereinen oder Einzelbewerbern. „Wenn jemand eine originelle Idee hat, unterstützen wir das gern", sagt Ott. Wichtig dabei: Die Vorschlagenden müssen deutlich machen, wie sie ihren Gedanken umsetzen wollen. Es gehe nicht darum, eine Prämie auszuschütten für Ideen, die dem Verein zugerufen würden, betont der Vorsitzende. Die 5000 Euro, die auf mehrere Bewerber aufgeteilt werden können, sollen ein „Realisierungsschubs" sein.

Rund 25 Schreiben und Mappen hat Ott bisher bekommen. Nicht alles stimmt genau mit den Zielen des Wettbewerbs überein. So hätten teils ältere Itzehoer aufgeschrieben, was ihnen schon länger auf der Seele brenne, schildert Ott. Immer wieder finde sich das Thema Sauberkeit - „keine echte Idee, eher ein Flehen." Meist gehe es um die Innenstadt, der Wettbewerb erstrecke sich aber auf ganz Itzehoe, betont der Vereinschef. „Da kann gern noch mehr kommen."

Das gilt auch insgesamt. „Wir haben wirklich originelle Ideen", sagt Ott. Aber der Großteil stamme von Privatpersonen, es liegt noch nicht so viel auf dem Tisch wie erhofft. Deshalb wirbt er dafür, dass sich Gruppen - vielleicht unterstützt von Lehrern oder auch Übungsleitern - bis zum 1. März noch einmal Gedanken machen: „Wir vermissen einige, von denen wir glauben, dass es für sie eine gute Unterstützung wäre." Die ausgewählten Projekte werden nicht nur gefördert, sondern auch präsentiert, um möglichst Sponsoren zu gewinnen.

[] Schriftliche Bewerbungen an „Wir für Itzehoe", Kirchenstraße 2, 25524 Itzehoe. Als Jury fungieren neben Martin Ott seine Vorstandskollegen Günter Beuck und Thomas Hoffmann.

(Norddeutsche Rundschau, 18. Januar 2009)