| Weihnachtsmarkt mit Wild und Engeln |
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Mit neuem Konzept startet heute der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. Itzehoe – Die längste Weihnachtsmeile soll es werden – und das im doppelten Sinne: Heute öffnen die Buden entlang der über einen Kilometer langen Fußgängerzone ihre Tore, am Sonnabend dann der „Platz der Engel“ auf dem Berliner Platz. „Bis zum ersten verkaufsoffenen Sonntag am 4. Januar 2009 soll der Itzehoer Weihnachtsmarkt wieder Treffpunkt für Jung und Alt sein“, sagt Stadtmanager Wolfgang Helms.
Einen besonderen Leckerbissen können Weihnachtsmarktbesucher vor dem Alten Katasteramt erstehen: Frisches Wildfleisch geht dort am Stand der Schlachterei Heesch über den Tresen. Holger Grimm, Förster des Adeligen Klosters, liefert das Wild aus den Wäldern der Region, die Schlachterei bereitet es zu. „Das kann dann gleich in die Pfanne“, sagt er, „alles ist abgehangen und vorbereitet.“ Das Wildfleisch könne vielfältig angeboten werden: Als Wildgulasch, Schinken und auch als Wurst. Und auch als Weihnachtsbraten schmecke Wild gut: „Das kaufen mittlerweile viele Leute“, meint Grimm. Zum ersten Mal wird auch der Berliner Platz in die Weihnachtsmeile aufgenommen. Unter dem Motto „Platz der Engel“ eröffnet dort ein weihnachtlich geschmücktes Hüttendorf. Passend dazu gibt es das Gewinnspiel „Itzehoer Engelstaler“. Bei teilnehmenden Geschäften erhalten die Kunden zu ihrem Einkauf kostenlose Lose. Die Verlosung findet am 5. Januar statt. Es locken Gewinne im Gesamtwert von über 6 000 Euro. „Die Weihnachtsbühne wird in das Konzept integriert“, erklärt der Stadtmanager, dort soll auch das Märchenlesen mit Prominenten aus der Umgebung stattfinden. Musikalisch werde ebenfalls ein abwechslungsreiches, aber auch besinnliches Programm geboten. Das erste Adventswochenende steht im Zeichen der Vereine. Die haben dann die Gelegenheit die Hütten zu nutzen, sich zu präsentieren und über ihre Arbeit zu informieren. Am zweiten und vierten Adventswochenende findet auf dem „Platz der Engel“ ein Kunsthandwerkermarkt statt. „Die Kunsthandwerker versprechen ein abwechslungsreiches Angebot, das sich auch an den Wochenenden voneinander unterscheidet“, so Helms. Langweilig wird es auch am dritten Adventswochenende nicht, dann zeigen Kinder- und Jugendorganisationen, Kindergärten und Schulen ihre Projekte und verkaufen Gebasteltes. Einen Adventsflohmarkt rief Helms ebenfalls ins Leben: Jeweils am Mittwoch in den ersten drei Dezemberwochen verkaufen Privatanbieter Schmuck, weihnachtliche Strickwaren, Spielsachen, Bücher und Gebasteltes. ANDREAS RADAJKIN (Norddeutsche Rundschau, 24. November 2008)
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An mehr als 20 verschiedenen Ständen werden neben Glühwein und Zimtgebäck auch weihnachtliche Dekorationsartikel angeboten. „Weihnachtliches Handwerk wird das Angebot komplettieren“, so Helms. Traditionell ist der Weihnachtsmarkt in der Kirchenstraße und der Breiten Straße zu finden.