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Sponsoren lassen Sandberg erstrahlen

Itzehoe/ara – Es drohte eine dunkle Vorweihnachtszeit am Sandberg zu werden: Stadtmanager Wolfgang Helms fand nicht genug Anlieger, die bereit waren, die Weihnachtsbeleuchtung der Straße zu finanzieren. Auch das Stadtmanagement könne diese Aufgabe nicht übernehmen – es sei lediglich für die Abwicklung und Organisation verantwortlich.

Dabei gehe es um einen Betrag, „von dem sich keiner überfordert fühlen kann“, meinte Helms. Viele Geschäftsinhaber sahen jedoch nicht die Notwendigkeit einer weihnachtlichen Straßenbeleuchtung.

Helms klagte sein Leid im monatlichen Stadtforum des Vereins „Wir für Itzehoe“ und erhielt spontan Zuspruch. „Auch in diesem Jahr kann der Sandberg erstrahlen“, konnte Helms nun verkünden. Mehrere Mitglieder des Stadtmarketingvereins sponsern – neben zwölf Anliegern – die Beleuchtung „mit einem bedeutenden Betrag“ und setzen damit ein Zeichen: „Es kommen auch die in Genuss, die sich nicht beteiligen“, so Helms. Die Aktion sei jedoch einmalig, es sei unwahrscheinlich, dass er auch im nächsten Jahr wieder einen Sponsor finde. „Wir heben damit den mahnenden Finger.“

{mosimage}„Wenn die Einfahrt zum ‚Platz der Engel‘ auf dem Berliner Platz nicht beleuchtet wäre, wäre das traurig“, fand Elfi Plew von den Steinburger Linien. „Das Gesamtbild wäre zerstört.“ Es sei einfach herrlich, wenn man durch beleuchtete Straßen gehe und es dabei weihnachtlich dufte, meinte Christian Schultz vom Gärtner Immergrün. Leuchtende Kinderaugen in einer dunklen Straße würde auch Marco Bieler von Skamb Limited vermissen. „Das kann nicht sein.“ Dem schloss sich „Top-Wash“-Mitarbeiter Marc-Otto Karl an, man könne nur zusammen etwas bewegen. „Das ist der Grundgedanke dabei“, so Axel Fischer von Europcar: „Wir für Itzehoe“.

(Norddeutsche Rundschau, 10. November 2008)