| Weihnachtszeit mit dunklem Sandberg? |
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Itzehoe/lpe – Dieses Jahr scheint es zu passieren: Der Sandberg bleibt voraussichtlich in der Vorweihnachtszeit dunkel. Nur sieben Anlieger wollen für die festliche Beleuchtung zahlen, 25 haben dem Stadtmanagement einen Korb gegeben. Dagegen wird die Weihnachtsbeleuchtung in der Breiten Straße wohl durch hartnäckiges Nachfragen gerettet. Bei 24 Betrieben, die mitmachen, hat das Stadtmanagement das nötige Geld fast beieinander, trotz etwa zehn Verweigerern und ebenso vielen, die sich noch nicht äußerten. Einige Geschäftsleute in den beiden Straßen hätten sich auf das Anschreiben sofort gemeldet, schildert Stadtmanager Wolfgang Helms, andere seien erinnert und von ihm persönlich besucht worden. Manche hätten klar gesagt, dass sie die Beleuchtung nicht für nötig halten. Er akzeptiere die Ablehnung, aber: „Es ist schade für die, die gern wollen.“ Denn die könnten nicht noch mehr zuschießen. Helms bedauert es, wenn die „Haupteinfallstraße in die Innenstadt“ dunkel bleibt. Aber das gelte dann ja nicht für die ganze Stadt. So werde der „Platz der Engel“ auf dem Berliner Platz einen neuen Akzent setzen. Ohne Probleme lief es wie gewohnt in der Oberen Feldschmiede: „Wir haben eine ganze Reihe kleiner Fachgeschäfte, die die Sache tragen“, sagt Thorsten Pfeiffer vom gleichnamigen Bettengeschäft. „Die Bekstraße wird umso stärker leuchten“, sagt Optiker Jörg Zeunert mit Blick auf die Lage am Sandberg. Es reiche sogar für eine Erneuerung der Weihnachtsbeleuchtung – und es beteilige sich einer der sonst zurückhaltenden Filialisten. Ohne Beleuchtung leide die ganze Stadt. Zeunert: „Licht zieht Leute – das weiß jeder.“ (Norddeutsche Rundschau, 25. Oktober 2008)
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